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Workshop 1Innovation und MitbestimmungMittwoch, 6. April 2005, 17:30 Uhr
Moderation: Petra Höfers - Leiterin des Betriebs- und Personalrätezentrums der Arbeitnehmerkammer Bremen
Innovation und Mitbestimmung Prof. Dr. Peter Wedde - Fachhochschule Frankfurt/Main Innovatives Arbeiten im Betriebs-/Personalrat - Wer innovativ ist, kann Innovation machen! Friedrich Wicke-Gehrke, Klaus-Dieter Jansen - AOT Consulting GmbH Dortmund Produkt-Innovation, Prozess-Innovation, Arbeitszeit-Innovation … - die Bandbreite von Innovationsansätzen im Betrieb ist groß und erfordert insbesondere auch von BR/PR ein hohes Maß an Kreativität, Offenheit für neue Ideen und Flexibilitität.Flexicurity durch betriebliche Vereinbarungen: Basis für Innovationen Dr. Winfried Heidemann - Referat Qualifikation, Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf Innovationen in Betrieben und Unternehmen sind auf beides angewiesen: Flexibilität und Sicherheit - und für beide: Unternehmen und Beschäftigte. Betriebliche Vereinbarungen zeigen, dass Flexibilität und Sicherheit auch im betrieblichen Regulierungssystem verwirklicht werden können. Im betrieblichen System der Leistungserbringung sind Flexibilität und Sicherheit komplementär: sie ergänzen sich oder sind sogar aufeinander angewiesen, um wirksam werden zu können. Ebenso kann Sicherheit auch durch Flexibilität entstehen. Dies gilt nicht nur für den Betrieb, sondern auch für die Beschäftigten. Betriebsrat und Management verfügen dabei über einige Optionen. Workshop 2 Innovation und Gender-MainstreamingMittwoch, 6. April 2005, 17:30 Uhr
Moderation: Joachim H. Klett - Bereichsleiter Genderpolitik, ver.di Bundesverwaltung, Berlin
Gender-Mainstreaming - Eine strategische Innovation zwischen Zumutung und Verheißung Ralf Lange - Praxis für sozialwissenschaftliche Organisationsberatung Von der Frauenförderung zu Gender-Mainstreaming - Wie innovativ ist Genderpolitik? Dr. Barbara Stiegler - Abteilung Arbeit- und Sozialpolitik, Expertin für Genderfragen bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn Die neue geschlechterpolitische Strategie des Gender Mainstreaming wurde von der internationalen Frauenbewegung entwickelt, über die europäische Gemeinschaft kam sie als Verpflichtung für politisch handelnde Organisationen nach Deutschland. Die Strategie ist höchst innovativ und "überfordert" im Moment doch die meisten Organisationen. Dennoch lohnt es sich für Männer und Frauen, wenn die Geschlechterverhältnisse verändert werden. Workshop 3 Innovation und TrendscoutingMittwoch, 6. April 2005, 17:30 Uhr
Moderation: Dr. Hans-Joachim Schulz - Referatsleiter Innovations- und Technologiepolitik, ver.di Bundesverwaltung, Berlin
Die Geschichte der Zukunft - Von Trendsignalen zu strategischen Innovationsentscheidungen Anja Kober - Senior Managerin, Corporate Innovation Strategy, Deutsche Telekom AG, Bonn Innovationsstrategie und Technologie-Monitoring für das Land Bremen Uwe Gundrum - Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Technologiebeauftragter Land Bremen Die "Entwicklungsstrategie für die High-Tech-Region Bremen" umfasst Grundsätze der Technologieförderung, einen Überblick über die Innovationsfelder des Landes und anwendungsorientierte Leitthemen als Handlungsschwerpunkte für die Zukunft. Das Technologie-Monitoring für das Land Bremen wird vom VDI-Technologiezentrum durchgeführt. Es beinhaltet jährliche Überblicksberichte über die wichtigsten Techniktrends in den Leitthemenfeldern und gezielte Kurzanalysen zu einzelnen Technikaspekten.Technologie-Monitoring als ein Element der strategischen Zukunftsplanung Dr. Dr. Axel Zweck - Leiter Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH "Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist." wusste Victor Hugo. Wer erfolgreiche Ideen - oder mit anderen Worten Innovationen - fördern möchte, sollte wissen, für welche Ideen die Zeit reif ist. Systematische Ansätze diese Frage zu beantworten sind Foresight, Technikbewertung und Technologiefrüherkennung. Die Zukünftige Technologien Consulting unterstützt Unternehmen wie auch Ministerien mit diesen Methoden in ihrer strategischen Zukunftsplanung. Das Technologie-Monitoring für das Land Bremen ist ein aktuelles Beispiel aus diesem Tätigkeitsfeld.Vor Vollendung der Tatsachen. Was könnte Vorausschau für die Gewerkschaften leisten? Christa Dahme - DGB Bundesvorstand, Berlin Dr. Daniel Bieber - Geschäftsführer, iso Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft, Saarbrücken
Workshop 4 Innovation und TarifpolitikMittwoch, 6. April 2005, 17:30 Uhr
Moderation: Berthold Goergens - Leiter TBS Technologieberatungsstelle beim DGB Hessen e. V., Offenbach
Das Beschäftigungsbündnis bei der Telekom Michael Halberstadt - Tarifpolitik Fachbereich 9, ver.di Bundesverwaltung, Berlin Tarifpolitische Gestaltung von beruflicher Weiterbildung Gerold Haag - Tarifpolitische Grundsatzabteilung, ver.di Bundesverwaltung, Berlin Entgeltgerechtigkeit und Gleichstellung Dr. Karin Tondorf - Forschung und Beratung zu Entgelt- und Gleichstellungspolitik, Seddiner See
Workshop 5 Innovation und KommunikationMittwoch, 6. April 2005, 17:30 Uhr
Moderation: Sigrid Dahm - Projektmanagement Innovationsfonds, ver.di Bundesverwaltung, Berlin
Die Idee, die nicht kommuniziert wird, bleibt eine bloße Dr. Hans-Jürgen Arlt - Publizistik Beratung, Kommunikationsforschung, Berlin Sind zehn Deutsche dümmer als fünf, wie Heiner Müller sagt? Sind wir, wie ein Buchtitel fragt, "gemeinsam blöd"? Jedenfalls hängen Kommunikation und Innovation zusammen. Das "Ob" ist keine Frage: Nur eine Innovationsidee, die mitgeteilt wird, kann verwirklicht werden; um mehr als mich selbst zu bewegen, muss ich meine Gedanken kommunizieren. Alles kommt auf das "Wie" an. Neues Wissen entsteht durch Kritik, nicht durch Bestätigung des Gewussten. Die Information kommt aus dem Unterschied, die Innovation auch. Widerspruch, neue Erfahrungen, kritische Meinungen haben keine Chance entscheidungsrelevant zu werden, wenn sie als Störung missachtet oder als Bedrohung abgelehnt werden.Innovation durch Transparenz und Involvierung - Werkzeuge für die Förderung intelligenter Netzwerke Frank Schomburg - nextpractice GmbH, Bremen Innovation ist vor allem eine Frage der Unternehmenskultur. Die Fähigkeit zu innovativen Sprüngen setzt Transparenz bezüglich der subjektiven Einstellungen der Beschäftigten voraus. Offene Kommunikation beruht auf der Kenntnis der Resonanzpunkte im Unternehmen. Zudem gilt es, die Mitarbeiter maximal in die laufenden Innovationsprozesse einzubinden, um aus Betroffenen Beteiligte zu machen. Das qualitative Interviewverfahren nextexpertizer misst die intuitiven Bewertungen von Menschen. Die Moderationssoftware nextmoderator verbindet hunderte Mitarbeiter zu einem intelligenten Netzwerk. Netzwerkintelligenz ist die beste Voraussetzung für Innovation.Innovationsreputation – Ranking, Rating, Realität Dr. Christiane Prange - conveo-consulting & communication, Berlin Der Modellversuch "Interne Kommunikation in KMU" Prof. Dieter Leuthold - Stellvertretender Dekan der Hochschule Bremen
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