Menschen machen Innovationen - Innovations-Kongress vom 5. bis 7. April 2005 in Bremen



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Programm

Programm Eröffnungsplenum
Programm Foren 1 bis 5
Programm Foren 6 bis 10
Programm Plenum 2
Programm Foren B1 bis B4
Programm Strategieworkshops
Programm Abschlussplenum
Rahmenprogramm


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Workshop 1

Innovation und Mitbestimmung

Mittwoch, 6. April 2005, 17:30 Uhr

Moderation: Petra Höfers - Leiterin des Betriebs- und Personalrätezentrums der Arbeitnehmerkammer Bremen
  Ergebnisse des Workshops
Innovation und Mitbestimmung
Prof. Dr. Peter Wedde - Fachhochschule Frankfurt/Main
  Folienvortrag
Innovatives Arbeiten im Betriebs-/Personalrat - Wer innovativ ist, kann Innovation machen!
Friedrich Wicke-Gehrke, Klaus-Dieter Jansen - AOT Consulting GmbH Dortmund
Produkt-Innovation, Prozess-Innovation, Arbeitszeit-Innovation … - die Bandbreite von Innovationsansätzen im Betrieb ist groß und erfordert insbesondere auch von BR/PR ein hohes Maß an Kreativität, Offenheit für neue Ideen und Flexibilitität.
Unsere These ist: Nur wer selbst innovativ ist, kann Innovationen vorantreiben!
Diesen Ansatz wollen wir in provokanten Schlaglichtern und Fragen zur Diskussion stellen, z.B.:
  • Beteiligung der Beschäftigten: Die Beschäftigten sind die Experten für betriebliche Innovation, nicht der BR!
  • Inhaltliche Arbeit im BR/PR: Agieren oder reagieren?, Kümmere ich mich um Alles oder kann was liegen bleiben?
  • Organisation und Arbeitsformen im BR/PR: Arbeitszufriedenheit, Eigeninitiative und innovative Methoden sind Grundlagen für Innovation.
  • Eigene Ansprüche: Niemand ist perfekt, Fehler sind erlaubt und Lernen ist erwünscht!
  Langfassung
Flexicurity durch betriebliche Vereinbarungen: Basis für Innovationen
Dr. Winfried Heidemann - Referat Qualifikation, Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf
Innovationen in Betrieben und Unternehmen sind auf beides angewiesen: Flexibilität und Sicherheit - und für beide: Unternehmen und Beschäftigte. Betriebliche Vereinbarungen zeigen, dass Flexibilität und Sicherheit auch im betrieblichen Regulierungssystem verwirklicht werden können. Im betrieblichen System der Leistungserbringung sind Flexibilität und Sicherheit komplementär: sie ergänzen sich oder sind sogar aufeinander angewiesen, um wirksam werden zu können. Ebenso kann Sicherheit auch durch Flexibilität entstehen. Dies gilt nicht nur für den Betrieb, sondern auch für die Beschäftigten. Betriebsrat und Management verfügen dabei über einige Optionen.

  Langfassung des Vortrags
  Folienvortrag



Workshop 2

Innovation und Gender-Mainstreaming

Mittwoch, 6. April 2005, 17:30 Uhr

Moderation: Joachim H. Klett - Bereichsleiter Genderpolitik, ver.di Bundesverwaltung, Berlin

Gender-Mainstreaming - Eine strategische Innovation zwischen Zumutung und Verheißung
Ralf Lange - Praxis für sozialwissenschaftliche Organisationsberatung
  Folienvortrag
  Handout 1
  Handout 2
Von der Frauenförderung zu Gender-Mainstreaming - Wie innovativ ist Genderpolitik?
Dr. Barbara Stiegler - Abteilung Arbeit- und Sozialpolitik, Expertin für Genderfragen bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn
Die neue geschlechterpolitische Strategie des Gender Mainstreaming wurde von der internationalen Frauenbewegung entwickelt, über die europäische Gemeinschaft kam sie als Verpflichtung für politisch handelnde Organisationen nach Deutschland. Die Strategie ist höchst innovativ und "überfordert" im Moment doch die meisten Organisationen. Dennoch lohnt es sich für Männer und Frauen, wenn die Geschlechterverhältnisse verändert werden.

  Langfassung des Vortrags
  Handout



Workshop 3

Innovation und Trendscouting

Mittwoch, 6. April 2005, 17:30 Uhr

Moderation: Dr. Hans-Joachim Schulz - Referatsleiter Innovations- und Technologiepolitik, ver.di Bundesverwaltung, Berlin
  Ergebnisse des Workshops
Die Geschichte der Zukunft - Von Trendsignalen zu strategischen Innovationsentscheidungen
Anja Kober - Senior Managerin, Corporate Innovation Strategy, Deutsche Telekom AG, Bonn
  Folienvortrag
Innovationsstrategie und Technologie-Monitoring für das Land Bremen
Uwe Gundrum - Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Technologiebeauftragter Land Bremen
Die "Entwicklungsstrategie für die High-Tech-Region Bremen" umfasst Grundsätze der Technologieförderung, einen Überblick über die Innovationsfelder des Landes und anwendungsorientierte Leitthemen als Handlungsschwerpunkte für die Zukunft. Das Technologie-Monitoring für das Land Bremen wird vom VDI-Technologiezentrum durchgeführt. Es beinhaltet jährliche Überblicksberichte über die wichtigsten Techniktrends in den Leitthemenfeldern und gezielte Kurzanalysen zu einzelnen Technikaspekten.

  Langfassung des Vortrags
Technologie-Monitoring als ein Element der strategischen Zukunftsplanung
Dr. Dr. Axel Zweck - Leiter Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH
"Nichts ist mächtiger als eine Idee, deren Zeit gekommen ist." wusste Victor Hugo. Wer erfolgreiche Ideen - oder mit anderen Worten Innovationen - fördern möchte, sollte wissen, für welche Ideen die Zeit reif ist. Systematische Ansätze diese Frage zu beantworten sind Foresight, Technikbewertung und Technologiefrüherkennung. Die Zukünftige Technologien Consulting unterstützt Unternehmen wie auch Ministerien mit diesen Methoden in ihrer strategischen Zukunftsplanung. Das Technologie-Monitoring für das Land Bremen ist ein aktuelles Beispiel aus diesem Tätigkeitsfeld.

  Folienvortrag
Vor Vollendung der Tatsachen. Was könnte Vorausschau für die Gewerkschaften leisten?
Christa Dahme - DGB Bundesvorstand, Berlin
Dr. Daniel Bieber - Geschäftsführer, iso Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft, Saarbrücken
  Folienvortrag



Workshop 4

Innovation und Tarifpolitik

Mittwoch, 6. April 2005, 17:30 Uhr

Moderation: Berthold Goergens - Leiter TBS Technologieberatungsstelle beim DGB Hessen e. V., Offenbach

Das Beschäftigungsbündnis bei der Telekom
Michael Halberstadt - Tarifpolitik Fachbereich 9, ver.di Bundesverwaltung, Berlin
  Folienvortrag
Tarifpolitische Gestaltung von beruflicher Weiterbildung
Gerold Haag - Tarifpolitische Grundsatzabteilung, ver.di Bundesverwaltung, Berlin
  Folienvortrag
  Broschüre "Tarifpolitische Zielperspektiven zur beruflichen Weiterbildung"
Entgeltgerechtigkeit und Gleichstellung
Dr. Karin Tondorf - Forschung und Beratung zu Entgelt- und Gleichstellungspolitik, Seddiner See
  Folienvortrag



Workshop 5

Innovation und Kommunikation

Mittwoch, 6. April 2005, 17:30 Uhr

Moderation: Sigrid Dahm - Projektmanagement Innovationsfonds, ver.di Bundesverwaltung, Berlin

Die Idee, die nicht kommuniziert wird, bleibt eine bloße
Dr. Hans-Jürgen Arlt - Publizistik Beratung, Kommunikationsforschung, Berlin
Sind zehn Deutsche dümmer als fünf, wie Heiner Müller sagt? Sind wir, wie ein Buchtitel fragt, "gemeinsam blöd"? Jedenfalls hängen Kommunikation und Innovation zusammen. Das "Ob" ist keine Frage: Nur eine Innovationsidee, die mitgeteilt wird, kann verwirklicht werden; um mehr als mich selbst zu bewegen, muss ich meine Gedanken kommunizieren. Alles kommt auf das "Wie" an. Neues Wissen entsteht durch Kritik, nicht durch Bestätigung des Gewussten. Die Information kommt aus dem Unterschied, die Innovation auch. Widerspruch, neue Erfahrungen, kritische Meinungen haben keine Chance entscheidungsrelevant zu werden, wenn sie als Störung missachtet oder als Bedrohung abgelehnt werden.

  Langfassung des Vortrags
Innovation durch Transparenz und Involvierung - Werkzeuge für die Förderung intelligenter Netzwerke
Frank Schomburg - nextpractice GmbH, Bremen
Innovation ist vor allem eine Frage der Unternehmenskultur. Die Fähigkeit zu innovativen Sprüngen setzt Transparenz bezüglich der subjektiven Einstellungen der Beschäftigten voraus. Offene Kommunikation beruht auf der Kenntnis der Resonanzpunkte im Unternehmen. Zudem gilt es, die Mitarbeiter maximal in die laufenden Innovationsprozesse einzubinden, um aus Betroffenen Beteiligte zu machen. Das qualitative Interviewverfahren nextexpertizer misst die intuitiven Bewertungen von Menschen. Die Moderationssoftware nextmoderator verbindet hunderte Mitarbeiter zu einem intelligenten Netzwerk. Netzwerkintelligenz ist die beste Voraussetzung für Innovation.

  Folienvortrag
Innovationsreputation – Ranking, Rating, Realität
Dr. Christiane Prange - conveo-consulting & communication, Berlin
  Folienvortrag
Der Modellversuch "Interne Kommunikation in KMU"
Prof. Dieter Leuthold - Stellvertretender Dekan der Hochschule Bremen
  Folienvortrag





Letzte Änderung: 25.04.06   |   Druckversion dieser Seite